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Entführung
Ihre Knochen barsten in dem Moment in welchem sein Fuß auf sie traf. Sie schrie. Schrie immer lauter doch niemand hörte sie. Wie auch? Sie war allein. Sie war schon immer allein gewesen. Niemand hatte sich je um sie gekümmert, sie gefragt wie es ihr geht, ihr geholfen, wenn sie traurig war. Sie hatte ihr Leben alleine in den Griff bekommen, bis jetzt. Jetzt schrie sie. Sie kniff die Augen zusammen. Schluchzte und weinte. Er ließ von ihr ab, sah ihr dann in die Augen, zwinkerte und verließ das Zimmer.
Sorgfältig verschloss er die Tür. Sie krümmte sich. Schreien konnte sie nicht mehr, es war nicht mehr nur ein Körperlicher Schmerz. Nach und nach nahm sie ihre Umgebung wieder wahr, die feuchte Madratze unter ihr und die beißende Luft, die aus dem Abfluss des Waschbeckens drang. Sie beruhigte sich äußerlich wieder. Sie spürte die Schmerzen in ihrem Bein nicht, sie hatte schlimmere Schmerzen. Sie hatte ein Loch gefunden, von dem sie nicht glaubte, dass es existierte. Ihre Augen waren geschlossen, wärend das Loch wuchs. Je länger sie darüber nachdachte, desteo sinnloser erschien ihr ihr Leben. Ihr einsames Leben.
Niemand mochte sie, niemand legte Wert auf ihre Anwesenheit. Was wenn sie hier heraus käme, sie wäre weiterhin gefangen. Gefangen in ihrem Körper, in ihrer selbst. Sie konnte nicht so sein wie alle anderen sie hatte nie ein normales Leben und sie würde auch nie eines bekommen, egal wie sehr sie sich anstrengte. Was sollte sie denn auch machen. Ihre Augenlieder öffneten sich über den hellblauen Augen. Sie sah nur schwarz, so wie immer.
Sie schrie nochmals laut auf, dann war sie ganz still. Sie spürte ncihts mehr, sie spürte gar nichts mehr. Alles war weg, sie war weg. Er war da. Er kam durch die Tür, auf sie zu, sie hörte seine Schritte, spürte seinen Atem. Spüte seine Füße in ihrem Gesicht, auf ihrem Kopf, spürte ihren Kopf bersten und dann, dann spürte sie nichts mehr.
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Ich habe euch eine neue Seite erstellt, über Schauspielerei, könnt ja einfach mal reinsehen.
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